Wenn das Tun hinter der Frage steht

Veröffentlicht auf von Umo

Werte Damen, werte Herren,

 

es gibt einige Menschen, die ich bewundere, schätze und anerkenne. Sie haben ein ausgeprähttp://www.hertenerbulls.de/images/fragezeichen.gifgtes Allgemeinwissen, dass ich schon manchmal beneidenswert finde, wo in meinem Kopf manches Mal ein "Öm" oder "Äh ja ... kann sein" zu hören ist, bekomme ich von ihnen des Öfteren Analysen zu hören, die mein Gehirn richtig in Schwung bringen.

 

Und manche sind auch sehr erfolgreich. Erfolgreich in dem Sinne, dass sie es schaffen, zu analysieren, zu beurteilen und zu handeln.

Manche wiederum analysieren, beurteilen, zerlegen, überlegen und beginnen von vorne: analysieren, beurteilen, zerlegen, überlegen. Sie wissen oft genau, was ihnen fehlt, was sie brauchen, wie sie es bekommen und agieren nicht. Kennen Sie solche Menschen? Da steht man daneben, sieht zu, die Augen werden größer, das Wissen bewundert man und gedanklich sagt man: "Jetzt aber ... jetzt hat ers!" Und wieder .... nicht. Dann steigt die Spannung erneut, man versucht, Brocken hinzuwerfen, ob derjenige diese Brocken nun braucht oder nicht, kann man selbst ja niemals beurteilen, wir schlagen einfach etwas vor. Und es kommen wieder Überlegungen und warum es nicht geht.

 

Es ist ja beinahe so, als würde man ein Menü essen wollen, man hat richtig Hunger drauf und überlegt sich am Tisch, das Menü steht schon vor einem, ob es richtig ist, es zu tun oder nicht. Und bis man es in den Mund bekommt ist es schon kalt und ungenießbar, weil die Fragen auftauchten: soll ich es jetzt wagen? Was ist mit meiner Figur? Was wird das Menü dann mit mir machen? Habe ich nun Hunger oder nicht?

 

Stellt sich jemand eigentlich am Mittagstisch so viele Fragen?

 

Wenn das Tun hinter der Frage steht - ist es gut, vielleicht darüber nachzudenken, doch sollten wir einfach nie vergessen: Die Fragen ersetzen nie das Handeln.

 

In diesem Sinne

wünsche ich ein angenehmes Handeln

und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

Ihre

Umo

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